Dies alles führte dazu, dass ich mich in den letzten Jahren vermehrt mit der Geschichte der Kelten,
Katharern und
Tempelrittern beschäftigte und auch den geheimnisvollen Ort
Rennes-le-Château in Frankreich besuchte.
Die allseits gestellte Frage, was denn der Gral nun eigentlich sei, kann bis zur heutigen Zeit nicht definitiv schlüssig beantwortet werden.
Ist der Gral ein keltisches Ritualobjekt - ein magischer Zauberkessel oder die sagenhafte Schale oder der Kelch, in welchem - entsprechend einer Theorie - das Blut des christlichen Jesus aufgefangen, oder aufbewahrt wurde? Ist es ein wundertätiger Stein aus dem Weltall - grundsätzlich etwas Ausserirdisches? Ist es überhaupt etwas Materielles?
Allgemein wird oft davon ausgegangen, der Gral sei ein Gefäss. Könnte nicht auch das herangedeihende Leben eines Kindes - im Gefäss des Mutterleibes - dazu in Beziehung gebracht werden? Vielleicht auch eine Nachkommenschaft, eine Erbfolge oder eine sog. "Blutlinie"?

Vermutlich aber handelt es sich um ein besonderes Wissen, welches im Laufe der Zeit durch die Jahrhundert verloren ging - oder absichtlich geheim gehalten und verschlüsselt wurde? Auch stellt sich die Frage, was für eine Rolle das Christentum - resp. das Papsttum in Rom - in dieser Geschichte spielt. Kann man die Auferstehungsgeschichte des Jesus hinterfragen?
Nicht zuletzt könnte der Gral in jedem Menschen verborgen sein - nur sind wir - aufgrund aller (negativer) Einflüsse unserer Welt nicht mehr in der Lage, dies zu erkennen...
In den letzten Jahren allerdings, bin ich aufgrund persönlicher Erfahrungen vermehrt zur Überzeugung gelangt, dass der "Heilige Gral" die materielle, irdische Verbindung zum göttlichen Universum darstellt!
Nun gut, jedenfalls bin ich bei meinen Nachforschungen und der Lektüre vieler Bücher zu diesem Thema, auf wirklich spannende und fast unglaubliche Geschichten gestossen und entdeckte, Zusammenhänge, bei welchen es sich lohnte, sie näher zu betrachten ...
So machte ich mich denn auf den Weg ...