Aktuelle Meldungen aus 2006
25. November 2006: Neuer Dokumentarfilm in Produktion

Auf der Web-Seite,
www.bloodline-themovie.com, ist zu lesen, dass die beiden Journalisten und Filmemacher, Bruce Burgess und Rene Barnet einen neuen Dokumentarfilm zu den Rätseln und Mysterien im Zusammenhang mit der vermuteten Verbindung von Jesus und Maria Magdalena erstellen. Auch werden Hintergründe der Prieuré de Sion erläutert und die Existenz dieses Bundes anscheinend im Film belegt.
Das Werk ist momentan in Vorbereitung und wird voraussichtlich in der ersten Hälfte des Jahres 07 von der "Bluebook Films Inc." herausgegeben. (Auf der erwähnten Internetseite können bereits verschiedene Filmausschnitte online betrachtet werden.)
Schatzkiste? - oder Werbe-Gag?
Ausserdem ist zu lesen, dass man im Oktober dieses Jahres in der Nähe von Rennes-le-Château - in der Grotte Madeleine, welche sich am Rande des Bals-Tales gegenüber von Rennes-le-Château befindet - eine alte Truhe gefunden (ausgegraben) hätte (entsprechende Fotos sind auf der "BLOODLINE-PAGE" zu sehen).
Diese Entdeckung machte man anscheinend aufgrund von Hinweisen, welche man zugespielten, alten Dokumenten entnehmen konnte. Diese Schriftstücke wären in der Nähe von Rennes-le-Château versteckt gewesen und enthielten eine Reihe von "codierten Anhaltspunkten" über eine "Schale von Jesus und Maria Magdalena" und "Pergamente von Abbé Bigou", welche in einer Höhle nahe dem Dorf gefunden werden könnten.
Gesamthaft handle es sich um eine sehr bedeutende Entdeckung.
Genauere Details würden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht. Die Truhe enthielt eine Schale und ein Glas, eine Glasphiole, welche ein gerolltes Pergament enthielt und eine Anzahl alter Münzen. Man vermutet, dass es sich bei den Gegenständen, um "Heilige Artefakte mit grösster symbolischer Bedeutung" handle - um Utensilien, welche an der Hochzeit von Jesus und Maria Magdalena verwendet wurden. Existierende Relikte und Zeugen einer Verbindung, welche ja offiziell nie existierte! Eine Schale also, aus welcher das Brautpaar trank und ein Behältnis, welches jenes Öl enthielt, mit welchem Maria Magdalena Jesus salbte. Möglicherweise wurden all diese Dinge von Nachkommen von Jesus und Maria Magdalena hinterlassen, um an diese existierende Verbindung zu erinnern.
Die Autoren nahmen die Truhe samt Inhalt mit zum Britischen Museum in London, um die Artefakte einer Analyse zu unterziehen!!!
Nach Ansicht eines Kurators für griechische und römische Altertümer, kann das Glas auf den Anfang des 1. Jahrhunderts datiert werden und stamme aus der späten "Hellenistisch-Griechen-Periode" - es sei ein Gefäss, welches anscheinend dazu verwendet wurde, um darin einen in Öl gelösten Duftstoff aufzubewahren. Ähnliche Behältnisse finde man auch in Gräbern, allerdings seien diese dann aber meistens defekt. Bei den Münzen handle es sich um Stücke, welche teilweise aus der Zeit der Kreuzzüge bis zurück ins 6. Jahrhundert stammten. Mindestens acht der Münzen wären noch viel älter; diese fielen in die Zeit von Jesus. Das gerollte Pergament in der Glasphiole sei besonders interessant, es könnte sich dabei um das Dokument handeln, welches ehemals von Abbé Bigou in einem hölzernen Pfeiler in der Kirche von Rennes-le-Château versteckt wurde, und dann durch Abbé Bérenger Saunière im Jahre 1891 wieder entdeckt wurde.
Was genau dieses Pergament beinhalte, werde zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlich, jedoch handle es sich um Bezüge zu den Geheimnissen um Jesus und Maria Magdalena........
26. August 2006: Besuch in La Couvertoirade
Fotografische Eindrücke einer Reise im Sommer 2006 nach "La Couvertoirade", einer sehr gut erhaltenen Templerstadt aus dem 12. Jhd. in der Nähe von Miliau....
Einige Fotos findet man hier ....
23. Juli 2006: Treffen mit Henry Lincoln in Rennes-le-Château
Anlässlich einer Forschungsreise durch Frankreich und eines Besuches in Rennes-le-Château traf ich den geschätzten Forscher und Schriftsteller Henry Lincoln.
Er hatte sich gediegen unter den schattenspendenden, grossen Bäumen im Garten des Restaurants "Table de L’Abbé" installiert und erläuterte dem interessierten Zuhörer bei einem kühlen Bier genussvoll seine Theorien zu den Rätseln und Mysterien von Rennes-le-Château anhand seiner, auf der Landkarte vor Ort live gezeichneten, geometrischen Konstruktionen.
I wonder why! ... Hier zu den Büchern und Filmen von Henry Lincoln ...
11. Juli 2006: Buch von Peter Brendt - Die Jagd nach dem Heiligen Gral
Seit mehr als 20 Jahren recherchierte der Autor in dieser Richtung, und es haben sich dabei viele neue Indizien und Denkanstösse ergeben. In den letzten Jahren wurde die Thematik durch verschiedene Bücher und Filme populär, so dass jetzt die Zeit reif erscheint, seine Ergebnisse und Überlegungen zu veröffentlichen. Dass dieses Thema viel tiefer geht und was wirklich dahinter steckt, erfahren sie in diesem Buch!
DIE JAGD NACH DEM HEILIGEN GRAL, ausführlich, sachlich, nüchtern, ohne Spinnereien und der Autor hat dem Thema weiter führende Quellen und Erkenntnisse hinzugefügt als in allen bisherigen Werken. Spuren führen bis in die Schweiz! Ein interessantes Buch! (ISBN:978-3-931164-55-3)
Allerdings ist es vermutlich sicher so - und dies ist meine ganz persönliche Meinung - dass alle, welche die Geheimnisse um Rennes-le-Château nicht enträtseln konnten, Bücher schreiben... die wahren Entdecker schreiben dann vermutlich logischerweise keine Bücher... 11.07.2006 / F. Seiler
17. Mai 2006: Galileo-Spezial - Der Heilige Gral - Mythos oder Realität
ProSieben; Pünktlich zum Erscheinungstermin des Films "The Da Vinci Code - Sakrileg" strahlte das Wissens-Magazin Galileo eine Sendung zum Thema "Heiliger Gral" aus. Anscheinend dauerten die Recherchen und Vorbereitungen zu dieser Sendung ca. ein Jahr, und man sprach im Vorfeld der Sendung von erstaunlichen Ergebnissen und nagelneuen Erkenntnissen! Die Bilder der verschiedenen Schauplätze in Frankreich, England und Schottland waren wirklich sehr schön - allerdings führten die meisten, angeblich neuen Spuren ins Leere - was einigermassen "eingeweihte Kreise" nicht erstaunte, da alle erwähnten "erstaunlichen Ergebnisse und nagelneue Erkenntnisse" seit Jahren ein "alter Hut" sind!
Alte Hüte (Kommentar vom 18. Mai 2006)
Manch ein Forscher stellte jedoch mit Genugtuung fest, dass zumindest die Gralsgeschichten und Zusammenhänge mit den Orten wie Rosslyn Chapel und Glastonbury im Reich der Sagen und Märchen anzusiedeln sind, und vermutlich nur aus "fremdenverkehrstechnischen Gründen" weiterhin ihre Existenzberechtigung haben dürften. Dies trifft allerdings nicht auf die Tempelritter zu - diese waren in England und Schottland wirklich präsent. Auch die Geschichte des deutschen Forschers Otto Rahn, welcher sich auf die Suche nach dem Gral und dem Geheimnis der Katharer aufmachte, ist eine Tatsache und längst bekannt.
Schlussendlich fand man dann auch den kleinen Ort Rennes-le-Château in Frankreich und begab sich auf die Spuren des Abbé Bérenger Saunière, welcher in dieser Gegend lebte und hier ein grosses Geheimnis bewahrte (zu diesem Thema kann der interessierte Leser weitere Informationen der vorliegenden Internet-Seite entnehmen - die Darstellungen führen tiefer als der Galileo-Film vermuten lässt!). Allerdings war Saunière nicht der einzig "Wissende" in dieser Gegend und handelte bei der Hinterlassung von Hinweisen zu den Rätseln auf Anweisungen von weiteren Personen…
Das von einem französischen Forscher präsentierte, angeblich von Abbé Saunière kurz vor seinem Tod erstellte, geheimnisvolle Geländemodell (siehe:
www.societe-perillos.com) aus der Gegend von Perillos, welches die Lage der Gräber von Joseph von Arimathäa und Jesus darstellte, wirft seit Jahren so seine Schatten durch die Forscherszene und das Internet. Ob dieses Modell wirklich echt sei - darüber streiten sich die Geister. Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde aber keines der genannten Gräber in Perillos wirklich dokumentiert… aber: besuchen sie Perillos - es ist eine wilde und geheimnisvolle Gegend und noch nicht so in einen "Renovationswahn" verfallen, wie die Gegend bei Rennes-le-Château - wer weiss… wer weiss… !
Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch die Geschichte mit Jesus und Maria Magdalena und deren Flucht aus dem heiligen Land nach Frankreich. Die Erkenntnis, dass der Gral letztlich gar kein Kelch sei (… und es mit diesem somit auch nichts aufzufangen gab) trifft eher den Kern der ganzen Geschichte. Auch das Gemälde des letzten Abendmahls von Leonardo da Vinci hat es in sich. Manche Künstler haben in ihren Bildern geheime Botschaften hinterlassen und Hinweise verschlüsselt! Leonardo da Vinci war da längst nicht der Einzige! Aber auch dies ist ja kein "Novum" und seit langer Zeit bekannt…
Es wird viel Staub aufgewirbelt durch die Geschichte von Dan Brown - aber auch dieser wird sich wieder legen - und der Schleier des Vergessens wird sich langsam über die Geschehnisse ausbreiten, da das "Vergessen" eine Eigenheit der Menschen unserer leistungsorientierten und kurzlebigen Zeit ist. In Wirklichkeit ist die ganze Angelegenheit viel komplexer und geheimnisvoller als man sich je vorstellen könnte… !
F. Seiler
Auch für diesen Kommentar gilt explizit die Freiheit der Meinungsäusserung, von welcher ich selbst ja somit wieder gerne Gebrauch mache…
07. Mai 2006: Empfehlenswertes Buch von Michael Baigent - Die Gottes-Macher

Michael Baigent, Die Gottes-Macher, (ISBN: 3-7857-2252-4)
Die Wahrheit über Jesus von Nazareth und das Geheime Erbe der Kirche.
Jesus von Nazareth war nicht Gottes Sohn, er starb nicht am Kreuz, war mit Maria Magdalena verheiratet, und seine Nachkommen begründeten eine dynastische Linie, die bis in die Gegenwart reicht. Doch warum setzte die römische Kirche bislang mit Erfolg alles daran, diese Tatsachen geheim zu halten? Und warum tauchen immer wieder religiöse Bewegungen auf, die genau dieses Erbe publik machen wollen? Im Zentrum von Michael Baigents neuem Bestseller steht deshalb die Frage: Wer war Jesus wirklich, was beinhalteten seine Lehren, und warum wurden sie von der Amtskirche geleugnet und systematisch bis zur Unkenntlichkeit entstellt? Die Erkenntnisse über den ganz anderen Jesus von Nazareth werden für Aufsehen sorgen. Denn sie werden nicht nur Auswirkungen auf unser Bild von ihm haben, sondern zugleich auch unbequeme Fragen zum Ursprung und zur Geschichte des Christentums hervorrufen.
Im Buch wird erwähnt, dass Abbé Bérenger Saunière im Besitze eines Dokuments war, aus welchen hervorging, dass Jesus im Jahre 45 "nach Chr." noch lebte....
04. Mai 2006: Feststellung - aus den Apokryphen
Aus den Apokryphen / Evangelium nach Philippus (Spruch 55):
.... und die Gefährtin von [Christus] ist Maria Magdalena. Der [Herr liebte] sie (35) mehr als [alle] (anderen) Jünger, und er küsste sie [oftmals] auf ihren [Mund]. Die übrigen [Jünger (64.1) ...], sie sagten zu ihm: "Weshalb liebst du sie mehr als uns alle?" Es antwortete der Erlöser, er sprach zu ihnen: "Weshalb liebe ich euch nicht (so) (5) wie sie?" …
… das steht tatsächlich in den Evangelien nach Philippus - ich habe nach dieser Stelle gesucht - es gibt sie wirklich!
15. April 2006: Seltsamer Bericht
Von einem Freund erhielt ich den nachfolgenden Bericht zugespielt:
".... ich habe die Abhandlung über Rennes le Château gelesen. Ist es dem Autor bekannt, dass im Jahr 1944 grössere Mengen Material durch die Organisation "Ahnenerbe" aus Rennes abtransportiert wurden? Das Material gelangte nach Saarbrücken und wurde bis in die frühen 90er Jahre hier aufbewahrt. Unmittelbar nach der Wiederauffindung wurden insgesamt 12 Kisten, noch versehen mit den Zeichen der SS und offensichtlich seit dem Krieg ungeöffnet, ins Bundesarchiv verbracht. An dieser Massnahme war ich beteiligt. Bei der Sichtung des Kisteninhalts kamen neben einer grossen Zahl von Büchern und Dokumenten auch religiöse Gegenstände ans Licht, die ich nur als sehr alt bezeichnen kann, zum Teil auch aus Edelmetall, mindestens aber von hohem künstlerischem Wert. Besonders auffallend war eine Kiste in der mehrere weitere Kisten verpackt waren. In einer fanden wir eine Art Brustpanzer, offenbar aus massivem Gold. Auf dem Panzer waren hebräische Schriftzeichen und 12 Fassungen für Steine oder sonst was zu erkennen, die aber leer waren. Da in der gleichen Kiste auch eine fast vollkommen zerfallene Tora-Rolle verpackt. Zu erkennen war nur noch das mit Goldblech beschlagene Holz, auf dem die Rolle aufgerollt war. Die Schriftrolle selbst zerfiel im Moment in dem die Kiste geöffnet wurde. Auch hier war zu erkennen, dass das Material und die Goldarbeiten sehr alt waren. Ich bin Laie, ich kann das nicht genau beurteilen, aber so was liegt sonst nicht in unseren Museen herum. Ich habe danach nie mehr etwas von den Gegenständen gehört...."
19. Januar 2006: Fernsehsendung Terra-X zur Geheimakte Sakrileg
In der TerraX–Sendung des ZDF vom 15. Januar 2006 wurde nichts Neues über die Legende des Heiligen Grals gezeigt oder behauptet, auch nicht, dass es in RLC keinen Schatz gäbe oder gegeben habe. Die Geschichten von Saunière blieben soweit unberührt. Die Sendung war ausserordentlich oberflächlich und stützte sich hauptsächlich auf die aus dem Roman "Sakrileg" von Dan Brown bekannten Geschichten ab (siehe auch meinen Kommentar vom 19.01.06). Dabei beschäftigte der Films sich ausführlich mit den, den Insidern seit längster Zeit bekannten Irrtümern und betrügerischen Geschichten um Rennes-le-Château. Inhaltlich entnimmt man dem Bericht schlussfolgernd grundsätzlich folgende Botschaft: "Da ist nichts zu finden – kein Geheimnis – alles sind nur Erfindungen, Lug und Trug – vergesst die ganze Geschichte - bohrt und kratzt nicht weiter in die Tiefen der Rätsel und Geheimnisse!"
Betrachtungsweise (Kommentar vom 19. Januar 2006)
Durch die Herausgabe des Romans "Sakrileg" und der damit zusammenhängenden Verwendung des Namens von Leonardo da Vinci, verstand man es, die ganze Geschichte mit Geschick in der breiten Öffentlichkeit zu vermarkten. Die Quantität der Folgeliteratur und auch die Anzahl der nachziehenden Dokumentarfilme zu diesem Buch, sind beachtlich.
Nachfolgende Werke fassten die im "Sakrileg" angeschnittenen Themen auf und versuchten, zu präzisieren und zu erklären. Man vergass dabei aber anscheinend, dass es sich bei dem besagten Werk eben nicht um ein Sachbuch, sondern um einen Roman handelt - bestehend aus einer Mixtur bekannter Tatsachen mit Vermutungen, Phantasien und Action-Abenteuer - welcher eine breite Leserschaft zu unterhalten versucht.
Hier gilt es also, mit Vorsicht und Fingerspitzengefühl ans Werk zu gehen, um die Spreu vom Weizen zu trennen! Viele Aussagen halten einer näheren Betrachtung sicherlich nicht Stand. Doch wie sollten sie dies grundsätzlich auch, es handelt sich ja eben um Geheimnisse und Rätsel! Auch werden meiner Meinung nach Urteile über Werke anerkannter Autoren wie z.B. Lincoln, Baigent und Leigh vermutlich oftmals etwas sehr voreilig gefällt. Dabei entstehen anscheinend letztlich Diskussionen, wer da nun von wem - und was - abgeschrieben habe. Man verheddert sich dann in Schuldzuweisungen und Ausschlachtungen von den seit Jahren den Insidern längst bekannten Irrtümern, welche dann aber wiederum postwendend als absolute Neuigkeit und Sensation vermarktet werden. Allerdings scheint mir jedoch auch der Gedanke nicht abwegig zu sein, dass eingeweihte Kreise nun doch versuchen, langsam aber sicher Sand in das Räderwerk des "Mythos-Marktes" zu streuen, da so viel Publizität nicht gewünscht wird. Somit vermute ich, wird es sicherlich nicht mehr lange dauern und man verkündet mit medialer Posaune: "Vergesst die ganze Geschichte - da ist gar nichts!"
F. Seiler
In diesem Sinne gilt ja auch die Freiheit der Meinungsäusserung, von welcher ich selbst ja auch Gebrauch mache…