Die Westgoten, das Gold und die Priester
Im Zusammenhang mit der "Affäre Rennes-le-Château" und dem viel diskutierten, exorbitanten und unheimlichen Reichtum des Priesters Bérenger Saunière, sind wir in den letzten Jahren vermehrt auf Spuren gestossen, die darauf hindeuten, dass dieser besagte Reichtum vermutlich effektiv durch einen "handfesten Schatzfund" entstanden ist.
Dieser Fund manifestiert sich mit grösster Wahrscheinlichkeit - nicht wie oft angenommen aus einer "esoterischen Hinterlassenschaft" irgendwelcher "gräberbauenden Geheimorganisationen" - sondern besteht in erster Linie aus Teilen des Schatzes des westgotischen Königs Alarich I. Unserer Annahme nach ist es durchaus möglich, dass die Ansammlung von Reichtümern nicht nur aus dem Westgotenschatz alleine besteht, sondern, dass im Laufe der Jahrhunderte die geheimen "Schatzkammern" gewissen Schwankungen unterlagen - zum Einen wurden zusätzlich Güter "eingelagert" - bei entsprechendem Bedarf aber auch wieder Wertsachen entnommen!

Die Westgoten? Ja, betreffend die Westgoten wollen wir hier nicht in einen umfassenden, geschichtlichen Exkurs ausschweifen (zu diesem Thema gibt es im Internet genügend einschlägiges - aber leider auch ungenaues Material). Wir beabsichtigen, uns bei diesem Bericht nur auf das "für uns Wesentliche" zu beschränken. Verwirrend wird die Angelegenheit trotzdem, da betreffend der "Schatzgeschichte" zwei westgotische Könige eine massgebliche Rolle spielen; Alarich I. (370 - 410) und Alarich II. (484 - 507)! Auch stellt man bei der Durchsicht verschiedenster Literatur-Quellen fest, dass es hinsichtlich zeitlicher Daten, Abfolge der Geschehnisse und zu Personen teilweise bemerkenswerte Widersprüchlichkeiten und Diskrepanzen gibt.
Wir beleuchten hier bewusst nur einen Teilaspekt der Westgotischen Geschichte, nämlich die Eroberung und Plünderung Roms und den nachfolgenden Abtransport des Beutegutes.
Druck von Osten
Unter dem Druck der Hunnen wanderten die Westgoten in den westlichen Teil des damaligen Europas und besiegten im Jahre 378 bei Adrianopel den römischen Kaiser Valens. Nach einigem Hin- und Her und einem dazwischenliegenden Friedensschluss mit den Römern - im Jahre 382 unter Kaiser Theodosius - fielen die Westgoten 401 trotzdem in Italien ein, eroberten und plünderten unter König Alarich I. schlussendlich während sieben (!) Tagen die Stadt Rom im Jahre 410.

Eroberung Roms und reiche Beute
Bei diesem Raubzug fielen den Westgoten - unter anderen Reichtümern (insgesamt ca. 25 Tonnen Gold und 150 Tonnen Silber!) - auch der jüdische Tempelschatz in die Hände, welchen Titus im Jahre 70 n. Chr. aus Jerusalem nach Rom gebracht hatte. Das die Römer im Besitze des Tempelschatzes waren ist so gut wie verbrieft, denn auf dem sog. "Titusbogen", einem Triumphbogen auf dem Forum Romanum, ist auf einem Relief ersichtlich, wie die Schätze Jerusalems in der Hauptstadt des römischen Reiches eintrafen.
Nun, man stelle sich also vor, dass Rom im Jahre 410 schon über 1000 Jahre existierte. In all den vorhergehenden Jahren wurde das römische Reich durch Eroberungen nach und nach zum Zentrum der Welt. Da ist es natürlich einleuchtend, dass die Schatzkammern Roms seit langer Zeit reichlich gefüllt waren. Ebenfalls bot die Stadt selbst - mit ihren Tempeln und Palästen - einiges an wertvollen Gütern. Auch lagerten hier in Rom weitere Kostbarkeiten aus den Feldzügen nach Griechenland, Persien, Ägypten und Karthago.

Nach der Plünderung Roms führte Alarich sein Volk angeblich zunächst südwärts in Richtung Strasse von Messina. Vermutlich plante er eine Überfahrt via Sizilien nach Afrika. Man nimmt an, dass der Hunger die Westgoten zu diesem Schritt trieb – man wollte in die "Kornkammern" Roms, welche sich auf dem afrikanischen Kontinent befanden. Doch dieses Vorhaben scheiterte infolge Mangels an genügend Schiffen. Daraufhin zogen die Westgoten nach Norden. Auf diesem Rückzug verstarb König Alarich I. in Norditalien, im Alter von ca. 29 Jahren - angeblich an Malaria!
Legenden und die "Mähr" über das Grab im Busento
Hier endet also die Geschichte von Alarich I. und die Schatzlegende nimmt ihren Anfang. Jahrelang wurde behauptet und geschrieben, dass Alarich I. seine letzte Ruhestätte im Bett des Flusses Busento bei Cosenza gefunden habe. Die Westgoten hätten den Fluss umgeleitet und ihren König - mit allen Schätzen, in voller Rüstung und zu Pferde - im Flussbett begraben und anschliessend den Busento wieder über die Grabstätte fluten lassen. Bei dieser Vorgehensweise ist es natürlich sehr verständlich, dass bis zum heutigen Tag nie etwas von König Alarich I. und seinen Schätzen gefunden wurde. Es scheint auch sehr unwahrscheinlich, dass die westgotischen Führer ihren gesamten, mühsam errungenen und wertvollen Besitz so einfach in einem Fluss versenkten. Ebenfalls könnte es gewesen sein, dass sie ihren verstorbenen König mit allen Schätzen auf dem weiteren Zug in Richtung Gallien mitnahmen! Wir werden später darauf zurückkommen.
Neue Erkenntnisse?
Nicht im Bett des Flusses Busento bei Cosenza, wie die Legende sagt und wie es der Dichter August von Platen 1820* (*man beachte das Datum!) beschrieben hatte, soll die Grabstätte sein, sondern in einer versandeten Höhle südwestlich der Stadt Cosenza.
Dies zumindest behaupten zwei Italiener, die Forscher-Brüder Bosco. Sie sind fest davon überzeugt, dem Grab des Alarich auf die Spur zu kommen. In der Nähe des Ortes Mendicino wurde in einer versandeten Höhle ein heidnisch anmutender Altar in einer Art "gotischem Stil" entdeckt. Ausserdem fand man dort ein in den Fels gehauenes, zwölf Meter hohes Kreuz, von dem die beiden Brüder annahmen, dass es von Alarichs Getreuen gefertigt worden sei. Die zweite Höhle, welche die Grabstätte Alarichs enthalten soll, wäre völlig versandet. Die amtlichen Archäologen blieben jedoch skeptisch, das Gebiet wurde aber trotzdem sicherheitshalber abgesperrt, Greifbares wurde bis anhin nie gefunden. Wie dem auch sei, wir betrachten die ganze Geschichte über das "nasse Grab im Busento" im Reiche der Märchen angesiedelt.

Das Lied vom Grab im Busento
(August Graf von Platens, 1820)
Nächtlich am Busento lispeln bei Cosenza dumpfe Lieder.
Aus den Wassern schallt es Antwort, in den Wirbeln klingt es wider.
Und den Fluss hinauf, hinunter zieh´n die Schatten tapfrer Goten,
Die den Alarich beweinen, ihres Volkes besten Toten.
Allzu früh und fern der Heimat mussten sie ihn hier begraben,
Während noch die Jugendlocken seine Schultern blond umgaben.
Und am Ufer des Busento reihten sie sich um die Wette.
Um die Strömung abzuleiten gruben sie ein frisches Bette.
In der wogenleeren Höhlung wühlten sie empor die Erde,
Senkten tief hinein den Leichnam mit der Rüstung auf dem Pferde.
Deckten dann mit Erde wieder ihn und seine stolze Habe,
Dass die hohen Stromgewächse wüchsen aus dem Heldengrabe.
Abgelenkt zum zweiten Male, ward der Fluss herbeigezogen.
Mächtig in ihr altes Bette schäumten die Busentowogen.
Und es sang ein Chor von Männern "Schlaf in deinen Heldenehren!
Keines Römers schnöde Habsucht soll dir je dein Grab versehren!"
Sangen´s, und die Lobgesänge tönten fort im Gotenheere.
Wälze sie, Busentowelle, wälze sie von Meer zu Meere!
Wie weiter?
Nun, gehen wir - um nicht noch mehr Staub aufzuwirbeln und im Sinne eines Konsens - einmal davon aus, dass Alarich I. irgendwo in der Gegend von Italien verstarb und auch angemessen beigesetzt wurde. Betreffend des Gesamtvolumens der mitgeführten Schätze aus der Plünderung Roms jedoch lässt die Geschichte auch verlauten, dass der König - noch vor seinem Tod - die Anweisung gegeben hatte, diese in seine Residenz nach Carcassonne zu bringen…
Ein Inventar
Was könnten die Westgoten alles aus den Schatzkammern Roms mitgenommen haben? Erstellen wir einmal ein "hypothetisches Inventar":
Scharfe Beobachtungen und logistische Herausforderungen
Die "Räumung" Roms wurde von einem der bedeutendsten spätantiken Historiker des 6. Jahrhunderts, von Prokopius von Caesarea, dokumentiert. Dieser war sehr interessiert daran, festzuhalten, wo die eingesammelten Schätze schlussendlich verblieben und beschrieb das damalige Treiben.
Unter der Führung des Schwagers von Alaric I., einem Mann mit dem Namen Athaulf (410–415), lief nach dem Ableben des Königs das Unternehmen des Schatztransportes weiter. Entsprechend des ganzen Beute-Volumens (tief geschätzt ca. 175 t) ergaben sich für Athaulf und seine Mannen grosse Probleme mit dem Abtransport des römischen Goldes. Man stelle sich dies vor! Damals gab es ja noch keine Container-Lastzüge und Gabelstapler! Und eine solche Menge an Material auf die Schultern der Krieger zu verteilen war ein Ding der Unmöglichkeit, zumal diese ja flexibel und kampfbereit bleiben mussten (und ausserdem noch durch Hunger geschwächt waren).

So stellte man also eine Wagenkolonne zusammen, gezogen von Pferden. Laut Prokopius von Caesarea waren es um die 160 Fuhrwerke. Der Treck machte sich schwerfällig in Richtung Ravenna auf den Weg und es gibt Indizien dafür, dass er sich an der Mittelmeerküste entlang - auf dem Weg zu den östlichen Pyrenäen hin - bewegte. Die ganze Wagenkolonne jedoch schien sehr anfällig gegen Angriffe von etwelchen beutehungrigen Horden zu sein und man entschloss sich - um den eigentlichen Schatztransport zu sichern - zur Ablenkung eine zweite Transportkolonne aufzustellen, versehen mit genügend Begleitung und allen weiteren "augenfälligen" Sicherheitsmassnahmen. Dieser Transport fuhr in etwas nördlicherer Richtung.

Soweit verlief alles gut, bis die Franken, welche natürlich "Wind" von der reichen Beute der Westgoten bekommen hatten, ihre Hände gierig nach den römischen Staatsschätzen ausstrecken wollten. Nördlich von Carcassonne trieben sie die Wagenkolonne auf. Geschichtlich wurde überliefert, dass die Westgoten nach einigen Tagen ein Gefecht provozierten - wahrscheinlich ein Scheingefecht - und dass sie seltsamerweise kein Interesse an einer blutigen Auseinandersetzung hatten. Bei ihrem Rückzug liessen die Westgoten die Transportwagen leer zurück! Vermutlich war dies der "Tarnungs-Konvoi" gewesen - die Franken hatten somit also das Nachsehen.
Frustriert und beschämt erzählten die fränkischen Obrigen, sie hätten keine Beute machen können, da die bösen Westgoten alles in einem Fluss versenkt hätten (so etwas Ähnliches kennen wir ja schon…!).
Die mit den Schätzen beladenen Wagen jedoch, befanden sich zu dieser Zeit vermutlich etwas südlicher, im Tal der Aude, in der Gegend des Razes.
Die Geschichtsbücher lassen verlauten, dass Athaulf sich mit seinem Volk nach der Belagerung von Massilia (Marseille) und der Eroberung der Städte Narbo (Narbonne), Tolosa (Toulouse) und Burdigala (Bordeaux) im Jahr 418 in Westgallien niederliess, wo das Reich von Toulouse, das sog. "Tolosanische Reich", begründet wurde.
Wohin sind die Schätze verschwunden?
Ein Teil des Schatzes wurde also bis zur Zeit des herrschenden Westgotenkönigs Alarich II. (484-507) in Toulouse aufbewahrt, der andere Teil - welcher vermutlich auch die Menora aus Jerusalem beinhaltete - wurde in Carcassone verwahrt.
Der Frankenkönig Chlodwig I. eroberte im Jahr 507 Toulouse und raubte einen Teil des Westgotenschatzes. Allerdings wurde ihm dieser wieder abgenommen, nach Ravenna verbracht und später wieder dem neuen Westgotenkönig Amalrich (511-531) ausgehändigt.
(Bemerkung: Diese Hälfte des Schatzes wurde letztendlich nach Toledo gebracht, wo er aber jedoch im Jahr 711 nachweislich von den in Spanien einmarschierenden Arabern in Besitz genommen wurde. Zu diesem Teil sollen auch Stücke des Jerusalemer Tempelschatzes gehört haben, der "Tisch Salomos” und ein Schrein, der den wunderbaren Stein "Schamir” barg, fielen nach der verlorenen Schlacht von "Jerez de la Frontera" den Sarazenen in die Hände. Die Mauren besiegten den letzten westgotischen König Roderich in der Schlacht am Rio Barbate und damit war das Ende des Westgotenreiches in Spanien besiegelt.)
König Chlodwig I. hegte ebenfalls die Absicht, die Stadt Carcassonne zu belagern. Anlässlich dieser Bedrohung wurden die kostbaren Güter, welche in Carcassonne lagerten, von den Westgoten in die Gegend der von ihnen ausgebauten Festungsstadt Rhedae* verschoben. (*heute Rennes-le-Château, ehem. Rezae, Reddis und auch Reda, der Name kann aus dem Gallischen abgeleitet werden und bedeutet soviel wie "Stadt der vierrädrigen Fuhrwerke" - ein Hinweis auf eine rege Transporttätigkeit!). Die angenommene taktische Lage von Rhedae war gegenüber Carcassonne vorteilhafter, da die Stadt sich auf einem Hügelzug befand und so besser verteidigt werden konnte.
Nachweislich und offensichtlich wurden in der Gegend um das heutige Rennes-le-Château keine grösseren Schatzfunde gemacht ausser – man beschäftigt sich mit der mysteriösen Geschichte um den Reichtum der Priester Bérenger Saunière (1852 - 1917) von Rennes-le-Château und Jean-Jacques-Henri Boudet (1837 - 1915) aus Rennes-les-Bains. Aufgrund der Geschichte (siehe auch "
Die Schätze von Rennes-le-Château" unter
www.gralssuche.org) kann man annehmen, dass diese zumindest teilweise fündig wurden
und auch sonst noch ein anderweitiges, einträgliches Geheimnis "gelüftet" haben.
Oder entstand der Reichtum der Priester vielleicht aus der "Räumung" der zahlreich in der Gegend vorhandenen Gräber aus römischer Zeit (siehe Bericht "
Der grosse Römer von Rennes-les-Bains und das verfluchte Gold von Toulouse", von Udo Vits).
Auf jeden Fall scheint ein Teil des Westgotenschatzes - vermutlich anteilmässig etwas geschrumpft - aber immer noch imposant - irgendwo gut versteckt und gesichert auf seine Entdeckung zu warten….
Dass in der Gegend von Rennes-le-Château und Rennes-les-Bains von jeher viele wertvolle Artefakte - besonders auch Goldmüntzen - gefunden wurden, kann man auch dem sog. "
Manuskript Delmas", aus dem Jahre 1709, entnehmen. Man erkennt, wie geschichtsträchtig der ganze Landstrich doch war - und immer noch ist - und das die Möglichkeit besteht, dass da viel "mehr" liegt, als man doch allgemein annimmt!
Es gibt einige Berichte aus neuerer Zeit über Funde in den entsprechenden Gebieten um Rennes-les-Bains und Rennes-le-Château
(Quelle:www.renne-le-chateau.com).
So z.B. :
Weitere Hinweise auf die Westgoten
Fährt man heute auf der Autobahn A61 von Narbonne in Richtung Carcassonne, so kommt man an einem Gebirgszug mit dem Name "Montagne d'Alaric" (Berg des Alarich) vorbei. Diese Formation befindet sich im Departement Aude und ist ein Teil der Corbières. Sie erstreckt sich östlich von Carcassonne über etwa 20 km und gipfelt im beim höchsten Punkt, dem "Signal d'Alaric". An den Hängen wird heute reichlich Landwirtschaft, vor allem Weinbau, betrieben.
Der Name, "Mont Alaric", deutet jedenfalls darauf hin, dass die Westgoten in dieser Gegend sehr aktiv und präsent waren. Der bereits erwähnte Schwager König Alarichs I., Athaulf, liess auf diesem Berg eine Festung erbauen, aus deren Grundfesten angeblich die heute noch sichtbare Burgruine "Miramont" hervorgegangen sein soll.
Auch wird überliefert, dass sich in den Tiefen der "Montagne Alaric" die Grabstätte Königs Alarichs dem II. befinde, in einem Höhlensystem, welches eigens zu diesem Zweck angelegt wurde. Alarich der II. fiel im Kampf gegen die Franken bei der Schlacht von "Vouillé" (Voulon) - im Jahre 507. Bei dieser Schlacht verloren die Westgoten ihr Gebiet bei Bordeaux und zogen sich weiter nach Süden zurück.
(Lage der Festung Miramont, welche im Verlauf des Kreuzzuges gegen die Albigensier, im Jahr 1211, von den Truppen von Simon de Montfort zerstört wurde.)
Aufgrund der geografischen Lage der Montage Alaric wurde dieser Ort vielfach zu Überwachung des Handelsverkehrs zwischen den Mittelmeerhäfen und Aquitanien genutzt. Zahlreiche Grotten und Höhlen im ganzen Gebiet waren sicherlich besiedelt oder dienten in sonstiger Weise als Verstecke und boten Unterschlupf. Auch fand man zahlreiche Hinweise und Artefakte aus der Bronze- und gallo-romanischen Zeit.
Auf jeden Fall ist das Gebiet der "Montagne Alaric" sicherlich auch eine Forschungsreise wert, da es äusserst geschichtsträchtig und auch geheimnisvoll erscheint – wie auch das in der Gegend seit alters her bekannte Sprichwort:
"Entre Alaric e Alaricou es la fortuna de tres reis"
(Zwischen Alaric und Alaricou ist das Vermögen der drei Könige.
Gemeint sind die Könige Salomon, César und Alaric)

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